Pfandpflicht ab 2022

Ab 2022 tritt eine Vereinheitlichung der Pfandpflicht in Kraft. Zum Jahreswechsel richtet sich die Pfandpflicht nicht mehr nach der Füllung, sondern der Verpackung. Wenn es sich dabei um Dosen oder PET-Flaschen handelt. Auch bei Milch- und Milchmischgetränken gilt die neue Pfandpflicht in Dosen ab 2022, in PET-Flaschen allerdings erst ab 2024.

 

Heißt also, dass ab 2022 alle im Werbeartikelmarkt angebotene Getränkedosen und PET-Flaschen pfandpflichtig werden. Darunter fallen zum Beispiel folgende Getränkegruppen: Biere, Weine, Secco, Apfelschorlen, Iso-Drinks, Fruchtnektare, Säfte, Energy-Drinks, Wasser oder Milchkaffee.

Ab Januar sind Dementsprechend alle Hersteller zu einer Erhebung eines Pfandes von 0,25 Euro verpflichtet.

Alle Einweggetränkeverpackungen benötigen vor der Inverkehrbringung eine Kennzeichnung der Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG). Ein Verstoß führt zu empfindlichen Strafen.

 

Im Großen und Ganzen ist die Gesetzesänderung als positiv zu bewerten, denn sie unterstützt die Branche nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln.

In Deutschland werden über 95% der mit Pfand versehenden Artikel recycelt.

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